CV

Elena Kuch ist eine investigative Journalistin und Filmemacherin.

Sie arbeitet als Reporterin für das Ressort Investigation des NDR und ist Autorin und Regisseurin von preisgekrönten ARD-Dokumentationen und Reportagen.

Geboren wurde sie 1985 in Hamburg. Nach dem Studium der Politikwissenschaften in München, Kopenhagen, Stockholm und Santiago de Chile volontierte Elena Kuch 2012/13 beim NDR. Im Anschluss arbeitete sie zunächst für das Politmagazin „Panorama 3“ und als Aktuell-Reporterin für u.a. die Tagesschau und Tagesthemen. Seit 2016 ist sie Autorin und Reporterin für das Ressort Investigation und die Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. Ihr Schwerpunkt sind investigative Langformate.

Sie war Autorin in den internationalen Recherche-Teams der „Panama Papers“, „Paradise Papers“ und „The Implant Files“, die vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) koordiniert wurden. 

Sie entwickelt auch Sendungen und Formate: 2019/20 entwickelte sie mit einem ZDF-Team die Dokumentationsserie „Achtung Essen“ und übernahm Regie für eine Folge. 2018 entwickelte, konzipierte und moderierte sie gemeinsam mit Robert Holm eine Sendung für den Radiosender N-Joy, die für den Sender den Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Beste Innovation“ gewann.

Lebens- und Arbeitsmittelpunkte in Hamburg und Berlin.  

 

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

Nomierung: Grimme Preis 2021 für „Wikileaks – Die USA gegen Julian Assange“

Nominierung: Golden Nymph Award 2019 des TV Festivals Monte Carlo für „Außer Kontrolle – Das gefährliche Geschäft mit der Gesundheit“

Deutscher Radiopreis 2018 N-Joy Nightlab

UMSICHT Wissenschaftspreis des Fraunhofer Instituts 2018 für „Der unsichtbare Feind – Tödliche Supererreger aus Pharmafabriken“

Deutscher Fernsehpreis 2017 für „PanamaPapers – Im Schattenreich der Offshorefirmen“

Marler Medienpreis Menschenrechte 2017 für „Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht“

Nominierung: Deutscher Fernsehpreis 2017 für „Erstickt im LKW – Das Ende einer Flucht“

Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2016, 2. Platz für „Eine Quelle, 400 Journalisten – Die Panama Papers“